CLAQUEURE DES KRIEGES – ideologisierte Regierungsidioten

Die Schwarmblödheit der „Kriegsherbeiredner“ bei den NATO-Blitzbirnen, allen voran die Säbelrassler Johnson und Stoltenberg, ist unerträglich. Doch dürfen deutsche RegierungsmitgliederInnen, beispielhaft hier Baerbock und Lindner, nicht ungenannt bleiben . . .

Denn sie stoßen ebenfalls ins Angriffshorn mit Sätzen wie „wir schauen nicht weg“, unlängst bedeutungsschwanger von Frau Baerbock mit Stahlhelm auf dem Schädel in irgendeinem Schützenloch im Donbass gequäkt, oder „eine russische Invasion wird schwere Konsequenzen haben“, wie Herr Lindner just aus den Untiefen irgendeines Finanzlochs in Berlin unkte. Welche denn? Sanktionen gegen Nord Stream II? Einen begrenzten nuklearen Erstschlag?

Gerade die Grünen und die FDP geben die Bluthunde in der Regierung. Dass soviel Dummheit und Anmaßung in hohe Ämter gelangt, spricht eindeutig gegen unser politisches System. Was ist der Grund für ihr Scharfmachergelalle? Eine schlechte Kindheit? Etwas Recherche offenbart u.a. die beiden Maultrommler als ein Produkt des größten hiesigen Hirnwäscheclubs im Enddarm unseres imperialen Obermaxes:

Die Atlantik-Brücke e. V.

Wer sich einen Spaß machen will, der gehe auf die Internetpräsentation dieses eingetragenen Vereins und ziehe sich Beiträge rein wie „Rebuilding Trust – How Germany can be a Reliable Partner (Großschreibung im Original), auf Deutsch: „Vertrauen zurückgewinnen – wie Deutschland ein verlässlicher Partner sein kann“. Solch einen Blödsinn verzapft der untertänige Politverlierer Sigmar Gabriel (zusammen mit dem US-Experten John B. Emerson). Schon die in der Überschrift gesetzte Prämisse ist reine Vernebelungsschwafelei.

Frage: Welches Vertrauen muss unsere bundesdeutsche Bücklingsrepublik, nach den Briten die eilfertigste aller NATO-Blockflöten, denn zurückgewinnen?

Antwort: Das der Kriegstreiber im Beltway von DC.

Frage: Sind die deutschen Wehranstrengungen dem Imperium etwa immer noch zu gering?

Antwort: Natürlich.

Frage: Wird hierzulande nicht eifrig genug pro bellum getönt?

Antwort: Nein. Obwohl man angesichts des propagandistischen Schulterschlusses der öffentlich-rechtlichen Journaille mit dem Springer-Hetzprogramm Bild-TV beinahe glauben könnte, ganz Deutschland werde moralisch auf einen Waffengang gegen Russland vorbereitet, reicht das Geschrei offenbar nicht aus. In Washington gelten die Deutschen als erbärmliche Zauderer und feige Verhinderer.

Deutscher Brückenbauer mit strategischem Weitblick

Jetzt kommt die Atlantik-Brücke e.V. ins Spiel.

Der Laden hat den Zweck, den vormaligen Brückenkopf des Kalten Krieges stramm auf imperialistische Linie zu trimmen und gefälligst dort zu halten. Als Lautsprecher dieses „gemeinützigen Unterfangens“ agieren u.a. Leute wie der vorgenannte Sigmar Gabriel oder Kai Diekmann, einst pöbelnder Bildmeister, jetzt pöbelnder PR-Agent, sowie hier aus Platzgründen namentlich ungenannte Wichtigmenschen der oberen Bürgerschicht wie Deutschbanker, Bundestagsmitglieder, Regierungsmitglieder, ZDF-Redakteure, Wirtschaftswissenschaftler et cetera pp.

Diese „Elite“ eint die große Sorge um die guten Beziehungen zur vorbildlichsten aller freien Nationen, dem strahlendsten Vorkämpfer für Frieden, Freiheit, Fortschritt, Wohlstand (unendlich verlängerbare Liste). Nur vergessen die Damen- und Herrschaften dabei, dass unser ewiger „Retter und Befreier“ seit 1945 locker in 17 Kriege verwickelt war, darunter Scharaden wie Grenada oder Panama, und große, langjährige Zermürbungsgefechte wie Korea, Vietnam, Afghanistan, Iraq. Die meisten davon zettelten die Amis selbst an und hinterließen eine Schneise der Verwüstung, bis sie sieglos wieder abzogen.

(N.B. Da Angriffskriege völkerrechtswidrig sind, müssten deren Anstifter eigentlich in Den Haag vor den ICC. Die Retter und Befreier gehören aus Selbstschutz nicht zu den Unterzeichnernationen und haben prompt mit Krieg gedroht, falls die Weltgemeinschaft versuchen sollte, US-amerikanische Kriegsverbrecher vor den Kadi zu schleifen. Der Obermaxe scheißt eben aufs Völkerrecht wie es ihm passt.)

Während des Kalten Krieges hat die Central Intelligence Agency (lt. Autor Douglas Valentine ein Synonym für Organisierte Kriminalität) in mindestens 72 Fällen teils erfolgreiche, teils weniger erfolgreiche verdeckte Regimewechsel betrieben. In den letzten 20 Jahren wurden sechs weitere Länder zerlegt. Die übelsten Beispiele? Bitte sehr: Haiti 2004, Honduras 2009, Libyen 2011.

Wer kann den charakterentlarvenden, hämischen Jubel von Hillary Clinton angesichts der Ermordung von Muammar Gaddafi 2011 vergessen: „We came, we saw, he died. Hahaha!“

Jetzt herrschen wieder Warlords in Libyen und Menschen werden auf Sklavenmärkten verschachtert. Die Operation Odyssey Dawn war ein großer Erfolg.

Allem Töten zum Trotz steht die Atlantik-Brücke e.V. fest zum größten Kriegstreiber der letzten 80 Jahre und unterstützt bedingungslos die dominanteste Militärmacht, den schlimmsten singulären Umweltverschmutzer, eine auf Erdöl beruhende Todesmaschine, die jährlich 780 Milliarden US-Dollar plus weitere Gelder verschlingt und maßgeblich für Leid und Migration in der Welt verantwortlich ist. Aufgrund der gigantischen CO2-Emissionen (das US-Militär ist der globale Emittent Nr. 1) leidet der ganze Planet unter dessen brachialem Öko-Terrorismus.

Was sind das für charakterlose, schamlose, empathielose Gestalten in der Atlantik-Brücke, die uns die katastrophale Politik des Obermaxes als Politik für Frieden und Freiheit verkaufen wollen? Schaut Frau Baerbock bei den vorgenannten Kriegsverbrechen auch hin? Nicht vorstellbar. Rosa Luxemburg meinte einst, „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“. Für die Atlantik-Brücke e.V. und ihre Mitglieder gilt das nicht. Sie lassen keine Andersdenkenden zu. Sie sind üble Claqueure der Macht und des Krieges.

NATO-Friedensengel beim Morgengebet

Ernüchternde Fakten zur NATO

1) Die NATO wurde 1949 gegründet. Westdeutschland durfte nach der Wiederbewaffnung ab 1955 mitrobben. Der Warschauer Pakt wurde erst 1955 als Reaktion auf die NATO ins Leben gerufen.

2) Die NATO ist offiziell ein Verteidigungsbündnis gegen die „aggressive Sowjetunion“. Nachdem die Sowjetunion und der Ostblock 1990 implodierten, war das Bündnis gemäß seiner Satzung überflüssig. Anstatt es aufzulösen, wurde „die Mission“ flugs zu einer globalen Eingreif- und Schutztruppe umdefiniert. Niemand wollte das profitable Geschäftsmodell Rüstung aufgeben.

3) Die NATO ist aufgrund der Standardisierung der Waffensysteme ein Riesengeschäft für die Rüstungsindustrie. Schon US-Verteidigungsminister Robert McNamara hatte Anfang der 1960er Jahre darauf gedrängt, die Waffensysteme zu vereinheitlichen. Mit der schönen Folge, das z.B. von der Bundeswehr ausgemusterte Waffen von deutschen Kriegsgeräthändlern wie Ernst Glatt in Krisenregionen verkauft wurden (war offiziell zwar verboten, aber scherte niemanden).

4) Das 1990 von der Regierung George H. Bush dem damaligen UdSSR-Generalsekretär Michail Gorbatschow gegebene Versprechen, die NATO nicht „einen Zoll“ nach Osten zu erweitern, wurde sofort wieder gebrochen. Der Grund? Geld, was sonst?

LINK zu den vom Westen Gorbatschow gegenüber geäußerten Zusagen (inkl. Originalquellen):

https://nsarchive.gwu.edu/briefing-book/russia-programs/2017-12-12/nato-expansion-what-gorbachev-heard-western-leaders-early

5) Stark gemacht für die Ostexpansion des Bündnisses hatte sich in den 1990ern der Lobbyistenverein „Komitee zur Erweiterung der NATO“, angeführt vom damaligen Lockheed Corp. Vizepräsidenten Bruce Jackson. Den Herrn ritt nicht der Patriotismus, sondern vor allem der Geschäftssinn. Lockheed konnte dadurch jede Menge F-16 Kampfjets in die neuen Mitgliedsstaaten absetzen und ekelige Kreaturen wie Rick Burke verscherbelten Hubschrauber nach Rumänien, welches zum damaligen Zeitpunkt bitter arm war und es in Bukarest z.B. Krankenhäuser ohne fließend Wasser gab.

(N.B. Wir erkennen hier das Verhalten der Regierung Merkel wieder, die Griechenland wegen der Finanzprobleme 2008 und Folgejahre ungeheuer unter Austeritätsdruck setzte, aber darauf bestand, dass die ca. 1,4 oder mehr Milliarden umfassenden U-Boot-Kaufverträge mit deutschen Werften von den Sparmaßnahmen ausgenommen wurden. Was lernen wir daraus? Für Waffen gibt es immer Geld, selbst wenn’s dem Volk an Lebensmitteln und Medikamenten mangelt. Dieses Vorgehen zeigt Mutti Merkels wahres, hässliches Gesicht.)

Hier ein LINK, der Bill Clintons Agieren 1994 schildert (inkl. Originalquellen):

https://nsarchive.gwu.edu/briefing-book/russia-programs/2021-11-24/nato-expansion-budapest-blow-1994

6) Die NATO ist seit 1999 angeblich als „Teil der demokratischen Konsolidierung Europas“ sechsmal auf inzwischen 27 Mitgliedsstaaten erweitert worden. 2008 wurden dann Georgien und Ukraine als neue Mitgliedskandidaten festgelegt. Das brachte die Russen endgültig auf den Plan. Sie empfanden schon die ersten Osterweiterungen als großen Wort- und damit Vertrauensbruch, und sahen und sehen in den expansiven Bestrebungen des Militärbündnisse eine veritable Bedrohung. Der Anschluss der Krim an russisches Territorium 2014 ist als eine der Gegenreaktionen zu verstehen, obwohl ihr konkreter Auslöser die unmittelbar bevorstehende Unterzeichnung eines Vertrages der Ukraine mit der EU war.

Ukrainische Traumbräute suchen deutsche Spießer mit Atombunker

Die verfahrene aktuelle Lage

Die Verschärfung der Situation an der ukrainisch-russischen Grenze ist ein politisches Manöver der äußerst unpopulären Regierung Biden. Sie erfüllt kein einziges ihrer populären Wahlversprechen, dafür aber die Zusicherung an ihre Geldgeber: „Nothing will fundamentally change“. Eine Rechnung, die nicht aufgehen kann. Die verprellten Wähler werden bei den Mid Terms im November den „Demokratenflügel der Eigentümerpartei“ abstrafen, und sie ihre ohnehin knappen Mehrheiten in Repräsentantenhaus und Senat verlieren. Dann kriegt die Regierung von Alzheimer-Joe überhaupt nichts mehr gebacken. 2024, vorausgesetzt der Alte schaffte es bis dahin, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach abgewählt und durch einen anderen gewissenlosen Grußonkel, diesmal vom „Republikanerflügel der Eigentümerpartei“ ersetzt. Merke: Die Eigentümerpartei gewinnt immer. Nix mit Demokratie, ihr Brückenbauer.

LINK: Die USA waren schon 2014 für die Mehrheit ihrer Bevölkerung voll am Arsch . . .

Weil Krieg in der Regel dem Amtsinhaber nützt, pumpten Alzheimer-Joe und seine Kumpane den Lieblingsbösewicht noch aus Obamas Zeiten, den russischen (Dauer-)Präsideten Putin zum großen Kriegstreiber auf. Der rücksichtslose Ex-KGB-Mann, der mit seinem brutalen Durchgreifen in Tschetschenien in den 1990er Jahren demonstriert hatte, dass er US-Präsidenten in nichts nachtsteht, ist der perfekte Supervillain für die Demokraten (sowie die neuen Kalten Krieger in Security Agencies, Militär und Beltway). Nach fünf Jahren „Krieg“ im Cyberspace, Stichwort Russia Gate, stilisieren sie ihn nunmehr als finsteren Aggressor zu Lande, zu Wasser und in der Luft in dem von der NATO herbeigeführten Ukraine-Konflikt. Der informelle Titel der volksverdummenden PR-Kampagne, die in den meisten konzernhörigen US-Medien als 24-7 Endloserie läuft, lautet: „Der große Showdown! Entscheidungsschlacht zwischen Tyrannei und Freiheit.“

Ein Fest für die Rüstungsindustrie und die Hurrapatrioten!

Damit kein falscher Eindruck entsteht, dass es hier vorwiegend um die „Demokraten“ geht (die stellen momentan halt den Präsidenten), die „Republikaner“ marschieren stramm im Gleichschritt. Denn die USA sind, um Chris Hedges zu zitieren, de facto ein Einparteienstaat (die og. Eigentümerpartei), in dem die Ideologie der nationalen Sicherheit sakrosankt ist, eine untragbare Staatsverschuldung das Imperium stützt und das Hauptgeschäftsfeld Krieg heißt.

Letzte Woche versuchte man schnell, aller innenpolitischen Brennpunkte zum Trotz, weitere Gelder für die Aufrüstung des ukrainischen Militärs durch den Kongress zu peitschen. Eine zynische Politweisheit in Washington lautet: „Wenn du innenpolitisch unter Druck gerätst, fange einen Krieg im Ausland an.“ Ist die Motivation für die derzeitige Eskalation wirklich so banal? Oder sind es einfach nur Starrsinn und Ignoranz, welche die diplomatischen Bemühungen zum Scheitern bringen, wie Pepe Escobar meint . . .

LINK: Wollen Sie Krieg zwischen Russland und der NATO?

LINK: Russlands Position zur NATO-Erweiterung . . .

LINK: Zwei US-Positionen, Briefwechsel von 2008 . . .

LINK: Die Minsk I und Minsk II Vereinbarungen und deren Nichtumsetzung . . .

https://www.aljazeera.com/news/2022/2/9/what-is-the-minsk-agreement-and-why-is-it-relevant-now

FAZIT

Wie weit der irrlichternde Obermaxe sein perverses Spiel treibt, darf uns nicht egal sein.

Die jetzige Situation ist ein Grund mehr, die NATO und ihre „Sicherheitspolitik“ in die Restmülltonne der Geschichte zu entsorgen und endlich zu einer echten Sicherheitspolitik für ganz Europa und die Welt zurückzufinden – und das schließt nun einmal einen Dialog mit den Russen und den Chinesen ein.

So etwas scheint derzeit aber undenkbar. Warum?

A) Psychologisch: Aufgrund der in der US-amerikanischen „Elite“ vorherrschenden Ideologie (Blödsinn wie „die auserwählte, beste Nation“ u.ä.) würde dies die Grundfesten ihres Selbstbildes erschüttern.

B) Materiell: Es profitieren zu viele von dem inzestuösen, sich schamlos an Kriegen bereichernden Komplex aus Militär, Industrie und Kongress mit seinen „revolving doors“.

C) Historisch: Die Amis gehen den Weg aller Imperien vor ihnen. Je mehr der siechende Gigant versucht, seine Dominanz mit den Mitteln, die ihm einst Größe und Herrlichkeit verschafft haben, aufrechtzuhalten, desto mehr beschleunigt er seinen Niedergang.

Wer unter diesen Umständen im Machtzentrum des Imperiums ernsthaft für Frieden und Verständigung eintritt, wird als Landesverräter abserviert. Wir schauen einer strahlenden Zukunft entgegen.

LINK: US-Imperialismus . . .

LINK: Kalter Krieg . . .

LINK: Massenvernichtungswaffe Sanktionen . . .

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